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-Axel Martin für die Werbegemeinschaft:
Eine Presseveröffentlichung hat bei vielen Bürgern von Rotthausen
einschließlich der Gewerbetreiben
den und der Grundstückseigentümer einen Sturm der Entrüstung
ausgelöst.
In den Arztpraxen und in den Geschäften wurde gefragt : Macht die
Karl-Meyer dicht?
Selbst bei Bürgerverein und Stadtplanungsamt glühten die Drähte.
Das gemalte düstere Zukunftsbild kann so nicht stimmen, also hat
die Werbegemeinschaft in der zitierten Wirkungsanalyse der Firma Planquadrat
Dortmund genauer nachgelesen und viel Positives gefunden. Deshalb verwundert
die Behauptung, das Planungsbüro Planquadrat Dortmund habe die Zukunftslosigkeit
der Einkaufsmeile Karl-Meyer-Straße festgestellt. Unter Abs. 2.7
wird resümiert: "trotz rückläufiger Entwicklung des
Einzelhandels stellt die Karl-Meyer-Straße ein funktionierendes
Nahversorgungszentrum dar", und unter Abs.2.3 wird festgestellt,
dass die durchschnittliche Fluktuation der Karl-Meyer-Straße seit
1980 14% unter dem Durchschnitt liegt und demzufolge als stabil bewertet
wird.
Darüber hinaus bedient
sich diese fragwürdige Analyse veralteter Daten, wie Adressbuch von
1993 sowie der Stärken-/Schwächen-Analyse aus dem Jahr 1998
wodurch die einzelhandelsrelevante Kaufkraftkennziffer für Gelsenkirchen-Rotthausen
aus heutiger Sicht zu niedrig veranschlagt wird.
Den vom Stadtplanungsamt und der Analyse genannten Vorschlag, die Bürger
und Einzelhändler in die weitere Planung einzubeziehen, greift die
Werbegemeinschaft gerne auf und lädt alle Betroffenen zur Erörterung
am 4. Februar 2003, um 19.00 Uhr, in das Kolpinghaus Rotthausen ein.
Da die Wirkungsanalyse feststellte
, dass die Ergebnisse Ihrer Passantenbefragung nicht repräsentativ
sind, weil lediglich 40 Rotthauser angesprochen wurden, wird die Werbegemeinschaft
eine weiterführende Bürgerbefragung in Kürze durchführen.
Unsere Skepsis zu den Plänen
der Bauherren an der Steeler Straße wird nach der Bürgerbefragung
auch dem Stadtplanungsausschuss und dem Bürgerverein vorgestellt
werden, denn uns geht es wie allen Bürgern darum :
Das Dorf Rotthausen, unser Zentrum, die Karl-Meyer-Straße, lässt
sich weder demontieren noch verlagern! Die Karl-Meyer-Straße benötigt
nach zwanzig Jahren baulichen Stillstands auch Außenflächen
zum Verweilen oder eine Verbesserung durch mehr Grün und derartige
Investition, die bewirken, dass unsere Einkaufsmeile dann eine rosige
Zukunft hat!
Briefe an die Rotthauser Post,
erschienen am 21.01.2002
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