Anfrage des Bürgervereins Rotthausen e.V. an die Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Süd

Mit ca. 15.100 Einwohnern hat Rotthausen einen Anteil von etwa 5,5 % bei der Gesamt-Stadtbevölkerung.
13 % des Ortsteils bestehen aus Grün- und Erholungsflächen.

Nach Schalke verzeichnete Rotthausen den zweitgrößten Wanderungsgewinn (Zugezogene / Fortgezogene) im Jahr 2001. Dies bedeutete ein Plus von 70 Einwohnern.

Attraktive Wohnbaumaßnahmen im Ortsteil trugen hierzu bei und weitere geplante bzw. begonnene Projekte werden diesen Trend unterstreichen.
Die Errichtung eins modernen S-Bahnhaltepunktes und die Ansiedlung neuer Betriebe auf den sanierten Industriebrachen tragen ebenfalls zu einer positiven Entwicklung bei.

Gegenläufig entwickelt sich die Karl-Meyer-Straße, die als Einkaufsstraße ein Unterzentrum darstellt.

Der optische Eindruck wird geprägt durch eine marode Straßendecke, extrem zur Straße hin abfallende Bürgersteige und eine veraltete, kalte Straßenbeleuchtung.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Karl-Meyer-Straße wurde stark geschwächt durch den Wegzug von Sparkasse Gelsenkirchen, Deutsche Bank 24 und Lebensmitteldiscounter "plus". Weiterer Leerstand von Ladenlokalen ist zu beobachten.

Welche Möglichkeiten sieht die Stadt Gelsenkirchen ( Bezirksvertretung GE-Süd, Stadtplanung, Bauämter, Wirtschaftsförderung, Stadtmarketinggesellschaft ), um die Situation der Karl-Meyer-Straße in optischer und wirtschaftlicher Hinsicht nachhaltig zu verbessern?

(Text der Bürgeranfrage des Bürgervereins Rotthausen e.V. in der Sitzung am 04.06.2002)

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