| Leitplan Rotthausen |
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| Am 8. April 2003 wurde in einem
Bürgerforum der Leitplan CITY vorgestellt. Das Aktionsprogramm konzentriert
sich auf "Maßnahmen für den Einzelhandel" und "Maßnahmen
zur Stadtentwicklung". Da viele Probleme der City vergleichbar mit
denen in Rotthausen sind, holte der Bürgerverein die Erlaubnis des
Verfassers ein, den Maßnahmenkatalog für den Einzelhandel als
Vorschlag für Rotthausen zu ändern.
Maßnahmen für den Einzelhandel Vermietungsmanagement.
Ein ständiger Anlass zur Irritation der Kunden und Passanten sind
Leerstände von Einzelhandelsbetrieben. Eine solche Situation ist
oft mit Umsatzrückgängen in den benachbarten Betrieben verbunden
und ist vielfach auch der Einstieg für "Billigläden"
und damit eine weitere Störung im Auftritt des Einzelhandelsstandort
Rotthausen. Leitsystem für Besucher. Die Einkaufszone von Rotthausen um Karl-Meyer-Straße und Steeler Straße ist zwar bedingt übersichtlich, jedoch bedarf es für den ortsunkundigen Orientierungshilfen. Ein Leitsystem - zuerst einmal auf der Basis von Schildern und Wegweisern - soll in Rotthausen die Orientierung verbessern. Spielflächen für Kinder. Zu den Selbstverständlichkeiten Nahversorgungszentrums gehören Flächen für den Aufenthalt von Kindern. Es werden Flächen geschaffen, bzw. auf vorhandene hingewiesen, die mit Spielmöglichkeiten ausgestattet sowohl einen Aufenthalt für Eltern als auch für Kinder interessant und abwechslungsreich gestalten. Positives Images. Rotthausen hat, wie die meisten Nahversorgungszentren, ein lokal gesehen recht gutes, großräumig betrachtet zerrissenes Image. Es sollen/müssen daher immer wieder einzelne Aktionen gestartet werden, die das Image des Stadtteils verbessern. Profilbildung der Einzelstraßen/Quartiere. Die sogenannten Nebenlagen sind wichtige Ergänzungsbereiche des Nahversorgungszentrums. Hier konzentrieren sich vielfach Spezialisten und Betriebe, die keiner besonderen Frequenz bedürfen. Diese Quartiere sollen durch Wegweiser und andere Hilfsmittel stärker in das Geschehen der Einzelhandelszone eingebunden werden. Die Werbegemeinschaft sollte Schritte unternehmen, diesen Gedanken im Verlauf des Jahres zu realisieren. Veranstaltungshighlight. Ein wesentlicher Imageträger und ein wichtiges Mittel die Einkaufszone im Gespräch zu halten, ist ein jährliches (oder zweijährliches) Veranstaltungshighlight. Es ist das Ziel regelmäßig ein entsprechendes Ereignis zu organisieren. Für das Jahr 2003 wird mit der "Rotthauser Woche" im Rahmen der Aktion "frischer Wind in Rotthausen" wieder ein Stadtteilfest organisiert. Gestaltungssatzung. Der Eindruck der Einkaufszone wird auch von den Werbeanlagen bzw. ihrer Gestaltung geprägt. An der äußeren Gestaltung und ihrer Gesamtwirkung könnte optimierend eingegriffen werden. Eine Mindestbeleuchtung der Fenster und Einschalten der Werbebeleuchtung bei Dunkelheit sollte empfohlen werden. Erreichbarkeit/Parken. Die Parksituation im Bereich Karl-Meyer-/Steeler Straße ist unbefriedigend.. Für Kunden, die von auswärts kommen, ist die Zuwegung (zu den Stellplatzanlagen) häufig unübersichtlich. Dieser Mangel sollte in Zukunft durch geeignete Maßnahmen und entsprechende Beschilderung behoben werden. Stadtmöbel. Der Arbeitskreis für den Einzelhandelsstandort Rotthausen könnte feststellen, dass die gegenwärtigen "Stadtmöbel" vom Pflanztrog bis zur Beleuchtung hinsichtlich ihrer Gestaltqualität, aber auch bezüglich der technischen Funktion in die Jahre gekommen sind. Es sollten daher aufeinander abgestimmt Bänke, Leuchten, Pflanztröge, Wegweiser und alle weiteren Elemente im Straßenraum neu bemustert und neu beschafft werden. Die Vorschläge werden in nächster Zeit vorlegt.
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