Sanierungs- und Untersuchungsarbeiten an Stützmauer begonnen
August 2011: vorbereitende Arbeiten beginnen 4 Jahre nach Feststellen der Gefährdung durch Steinausbruch

Im Frühjahr 2007 waren Feuerwehr und Verkehrsamt der Stadt Gelsenkirchen mit der Gefahrenstelle erstmals befasst. Steine hatten sich gelöst und waren herabgefallen. Absperrmaßnahmen sicherten vorübergehend einige Gefahrenstellen. Bürgerverein Rotthausen e.V. und später auch die Bezirksvertretung forderten die Stadt GE auf zu reagieren. Die Eigentumsverhältnisse waren schwierig und die Stadt GE sah den Eigentümer in der Verantwortung. Erst im Jahr 2010 nahm sich die Stadt GE der Aufgabe an und beschloss die Untersuchung und Sanierung der Mauer selbst in die Hand zu nehmen.
Noch mal ein Jahr später begannen nun Anfang August erste Arbeiten. Loses Material wurde entfernt, Schadstellen gekennzeichnet, der Grünstreifen von Ausbruchmaterial und Grünwuchs befreit und Kernbohrungen zur Mauererkundung durchgeführt. Die Bauart der Mauer ist nicht bekannt. Trotz Suche konnten auch das Stadtteilarchiv+Bergbausammlung Rotthausen keine Dokumente bezüglich Kostruktion der Mauer beisteuern. Ein Plan aus dem Jahr 1917 zeigt, dass die Stützmauer für die Cöln-Mindener Bahn bereits bestand.
Der Standsicherheitsnachweis der Gesamtkonstruktion und die Sanierung der Schadstellen ist nun kurz- bis mittelfristig zu erwarten.

Die Berichterstattung wird fortgesetzt.