Es muss etwas geschehen.
Wenn allen Beteiligten an den Gesprächen in den nächsten Tagen
diese Aussage bewusst ist, könnte ein Maßnahmenkatalog erarbeitet
werden, der langfristig Wiederholungen der Überschwemmung nahezu
ausschließt. Die Niederschläge vom 03.07.2010 waren sicherlich
außergewöhnlich und sind schlecht berechenbar. Aber die prognostizierten
häufigeren Extremniederschläge müssen eingehen in die
Berechnungen und Planungen der Abwassergesellschaften. Und neue Genehmigungen
für Gewerbeflächen und Grundstücksversiegelungen müssen
eingehen in die Berechnung bestehender Kanalquerschnitte.
Bisher noch nicht geplante Erneuerung von Kanalrohren mit größerem
Querschnitt dürfen bei Bedarf kein Tabu sein.
Hartmann- und Gottfriedstraße dürfen künftig nicht Überlaufbecken
für evtl. unzureichende Kanalquerschnitte sein.