AWO-Bürgerarbeit informiert Rotthauser Runde

Quartiers-Kümmerer treffen sich mit bestehendem Netzwerk in den Räumen des Bürgervereins


Wie bereits am 5. April an dieser Stelle vorgestellt, zeigen zwei Mitarbeiter der AWO Gelsenkirchen seit vier Wochen Präsens in unserem Stadtteil mit etwa folgendem Aufgabengebiet:

  • Präsens zeigen im Stadtteil, erkennbar an den leuchtend roten Jacken mit Aufschrift "AWO - Bürgerarbeit", (in Kürze vorhanden)
  • kleine Hilfestellung für Bürger mit Handicap, ältere Menschen oder auch Auskunftssuchende
  • Achten auf Sauberkeit, Melden von Müllansammlungen oder auch Ansprache von unachtsamen Hundebesitzern (Kot, Anleinen)
  • Zusammenarbeit mit Polizei, kommunalem Ordnungsdienst und Gelsendienste
  • Begleitung von Stadtteilfesten, KiTa-Festen, evtl. Umzügen (durch den Stadtteil)
  • Streifgänge durch seltener besuchte Wege und Straßen

Idee des Bürgervereins Rotthausen war es, die mit dem "Wohle Rotthausens" befassten Gruppen und Institutionen, zentral über die Bürgerarbeit und die Quartiers-Kümmerer zu informieren. Ebenso sollte das Treffen Start für einen Dialog zwischen Stadtteil und den AWO-Mitarbeitern sein. Am Donnerstag (12.04.2012) waren die Beteiligten dann doch (positiv) überrascht, wie groß die Resonanz und das Interesse an der Info-Veranstaltung waren. Neben der AWO selbst kamen ein/mehrere Vertreter

  • des Bezirksdienstes der Polizei
  • des kommunalen Ordnungsdienstes (KOD)
  • von Gelsendienste (Abfallberatung)
  • der Bezirksbürgermeister
  • der örtl. Parteien (CDU, SPD)
  • des Rotthauser Forums
  • der Bergbausammlung/ des Stadtteilarchivs
  • des Bürgervereins Rotthausen

Nachdem die Beteiligten kurz vorgestellt wurden, informierte die AWO-Projektkoordinatorin über Ziele und Aufgabengebiete (siehe oben) der eingesetzten Bürgerarbeiter. Neben den routinemäßigen Gängen durch unser Quartier Rotthausen können auch abgesprochene, speziell auf Rotthauser Belange zugeschnittene Einsätze und Einsatzzeiten vereinbart werden. Dies könnten sein:
gesonderte Rundgänge über den Friedhof oder durch Parkanlagen, Hilfestellung bei Festen im Stadtteil, im Kindergarten oder in den Schulen, Teilnahme an örtlichen Treffen (z. B. Präventionsrat Rotthausen).

Ausnahmslos alle Anwesenden begrüßten die Quartiers-Kümmerer und freuten sich, dass Rotthausen in seinem Bemühen um die Bürger und den Stadtteil Unterstützung erhalten hat. Insbesondere Polizei, KOD und Gelsendienste sagten den AWO-Mitarbeitern eine gute Zusammenarbeit, sowie Info-Material und auch Info-Veranstaltungen zu. Aber auch die anderen Gruppen versprachen zu unterstützen, wo es nur geht, sei es als Depot für Info-Material, Nutzung sanitärer Anlagen, Anlaufstelle für Bürgeranfragen/-wünsche.

Die Projektkoordinatorin konnte bei diesem (recht kompakten) Treffen die "Rotthauser Runde" treffen und mit verschiedenen Stellen Kontaktdaten austauschen. Der Bürgerverein Rotthausen ist sich sicher, mit diesem Info-Austausch Hilfestellung für ein Netzwerk
AWO-Bürgerarbeit + Rotthausen geleistet zu haben.

Wer weitere Fragen zu dem Projekt, seiner Finanzierung, möglichen Ansprechpartnern hat, kann sich beim Bürgerverein (sa. 10-13h) informieren.